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Datum: 08.08.2019
Rubrik: Sport

Ein Fest für den Fußball-Nachwuchs

Viele positive Worte für die Organisatoren des 22. Fritze-Cups – Gastgebende Junioren mit gutem Gesamtergebnis

Petershagen/Eggersdorf (e.b./pdr/sd). Ein wahres Fußballfest war die 22. Auflage des Fritze-Cups für die rund 300 Kinder und die vielen Gäste. Vor allem den Organisatoren gebührt dafür viel Lob und Anerkennung, das von allen Seiten kam.

„Nach all dem Stress nehmen wir die positiven Worte auch sehr gerne an“, so Initiator und Organisator Peter Drews. Als Geschäftsführer der Fritze & Co. Eisenbahn- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Namensgeber des Cups und Hauptsponsor, drückt er bereits seit Jahren mit dem halbjährlichen Cup seine Verbundenheit zum Fußballnachwuchs deutlich aus. Noch während der Aufbauphase ging es erst einmal sehr stressig los, denn am Freitagnachmittag ging die Absage der E-Junioren von Berolina Stralau ein. 250 gedruckte Programmhefte waren auf einen Schlag ungültig. Eine Unsportlichkeit in den Augen der Organisatoren, zumal der Trainer sogar einen Wechselspieler zur Verfügung gehabt hätte. Nach dem Aufbau setzte sich Drews bis in die Nacht an den neuen Spielplan – mit 16 Teams aufgestellt – und sagte der zweiten Mannschaft von TeBe ab. Die TeBe-Kicker blieben natürlich nicht zu Hause, sondern spielten dafür in einem verstärkten Kader mit.

Der Samstag stand im Zeichen der E-Junioren, die mit der Vorrunde in vier Vierergruppen und der anschließenden Gold- und Silberrunde spielten. In den Platzierungsspielen konnte sich Tennis Borussia gegen den Braunschweiger SC Acosta im Finale nach einem 0:0 erst anschließend im Neun-Meter-Schießen knapp mit 2:1 durchsetzen. Im Spiel um

Platz 3 gewann der BFC Dynamo gegen den Frohnauer SC mit 3:0. Titelverteidiger Füchse Berlin blieb diesmal nur der fünfte Platz, gewannen sie knapp mit 1:0 gegen Eintracht Mahlsdorf.

In der stärksten Vorrundengruppe spielten die Gastgeber vom SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf. Gegen die beiden Finalisten TeBe (0:1) und Braunschweig (0:4) verloren sie, fuhren gegen Lichtenberg 47

jedoch einen 3:2-Sieg ein. In der Silberrunde gingen alle drei Spiele (2:0 Berliner TSC, 3:1 Friedrichshagener Wölfe, 5:1 SG Bruchmühle) an die Gastgeber. Am Ende belegten die Blau-Weißen nach einem 2:1 im Platzierungsspiel gegen den 1. FC Frankfurt (Oder) den neunten Platz. „Die Platzierung ist hier sekundär – fünf Siege, zwei Niederlagen ist eine sehr gute Turnierleistung für unsere Doppeldorf E“, ergänzt Drews.

Im Sinne der sportlichen Fairness und Gleichbehandlung werden seit Beginn an die Tore beim Fritz-Cup gezählt und prämiert. So fiel das 4.500. Fritze-Cup-Gesamttor durch Laith Mohana (Lichtenberg 47) und das 2.100. Tor der E-Junioren durch Tim Nielsen (BFC Dynamo). Mit dem 2.200. Tor schloss Marc Pfelippe (SV BW Petershagen/Eggersdorf) gleich auf.

Bei den E-Junioren setzten sich die Kicker von TeBe vor dem Braunschweiger SC, dem BFC Dynamo, dem Frohnauer SC, den Füchsen Berlin, Eintracht Mahlsdorf, Fortuna Biesdorf,  Chemie Adlershof, dem SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf,  dem 1. FC Frankfurt, dem SV Falkensee/Finkenkrug, der SG Bruchmühle, Lichtenberg 47,  den Wölfen Friedrichshagen, dem Berliner TSC und dem FC Strausberg durch.

Am Sonntag bei den F-Junioren waren alle 14 Mannschaften pünktlich da, sodass bald in den zwei Siebenergruppen gespielt wurde. In der Gruppe A gewann der 1. FC Union souverän und hatte nur im Spiel gegen den SC Falkensee/Finkenkrug erhebliche Mühe und auch Glück, da der Siegtreffer erst in der Schlussminute gelang. Die Havelländer wurden Zweiter, gefolgt vom gastgebenden SV Blau-Weiß. Letzterer konnte sich gegen die Teams vom BFC Dynamo, Rot-Weiß Schönow, Chemie Adlershof und der SG Rot-Weiß Neuenhagen siegreich durchsetzen und verlor lediglich gegen Union und Falkensee. In der Gruppe B lagen am Ende die Füchse Berlin vor Rotation Prenzlauer Berg und Eintracht Mahlsdorf deutlich vor allen anderen.

In den sich anschließenden Platzierungsspielen gewann im Finale schließlich der 1. FC Union verdient mit 4:3. Trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprunges mussten die Eisernen noch den Ausgleich hinnehmen, konnten aber alle Kräfte noch einmal mobilisieren und in der Schlussphase der Partie den 4:3-Siegtreffer erzielen. Sieben Spiele, sieben Siege – das schafften die Eisernen bei insgesamt 28 teilnehmenden Mannschaften in der Geschichte des FC bisher noch nie.

Im Platzierungsspiel um Platz fünf traten die blau-weißen Gastgeber gegen die Mannschaft von Eintracht Mahlsdorf an und gewannen in einem spannenden Spiel mit 3:2. Genau wie bei den E-Junioren, konnten in den sieben Turnierspielen fünf Siege davon getragen werden. „Eine ganz tolle Leistung des Nachwuchses: Zehn Siege in 14 Spielen, das bei diesem Teilnehmerfeld. Ich sehe das als einen Ausdruck für die gute und nachhaltige Nachwuchsarbeit in unserem Verein“, so Peter Drews, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Abteilung Fußball des SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf ist.

Das 1.900. Jubiläumstor der F-Junioren schoss Laurenz Brunnemann (1. FC Union Berlin, Neffe des Ex-Profis Björn Brunnemann). Dem 1. FC Union Berlin folgen die Füchse Berlin,  Falkensee/Finkenkrug, Rotation Prenzlauer Berg, dem SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf, Eintracht Mahlsdorf, Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, dem BFC Dynamo, Fortuna Biesdorf, Rot-Weiß Schönow, dem 1. FC Frankfurt, Chemie Adlershof,  dem FC 98 Hennigsdorf und der SG Rot-Weiß Neuenhagen.

Insgesamt waren an beiden Tagen rund 800 große und kleine Gäste auf dem Waldsportplatz zu Besuch. An beiden Tagen ließ es sich Bürgermeister Marco Rutter nicht nehmen, die Siegerehrung persönlich vorzunehmen. Neben der musikalischen Begleitung durch DJ Thomas, gab es vor der Siegerehrung bei den F-Junioren wieder eine tänzerische Darbietung von den jungen Mädchen der Musikschule „Hugo Distler“. Großer Beliebtheit erfreuten sich wiederum das Glücksrad mit vielen Sachpreisen und das Torwandschießen, bereitgestellt durch die Gastgeber. Für das leibliche Wohl wurde ebenso gesorgt. Bislang nahmen 535 Teams aus 101 Vereinen am Fritze-Cup teil. Dabei wurden 4.689 Tore erzielt. Rekordpokalsieger sind die Füchse Berlin mit insgesamt zwölf Titeln.

BU: Auch wenn es am Ende nur einen Sieger gibt, stehen Spaß und sportliche Fairness im Vordergrund.     Foto: Verein/Peter Drews

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