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Datum: 21.03.2019
Rubrik: Gesellschaft

Demo für den Straussee

500 Teilnehmer zeigen Herz für den See

Eine der ersten Aktionen des neu gegründeten Vereins "Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussee" war ein Demonstrationszug zur Verbandsversammlung des Wasserverbands Strausberg Erkner. Eine große Anzahl von Strausbergern haben sich beteiligt, um zu zeigen, dass sich bald etwas tun muss, bevor der See ganz verschwindet.

Etwa 500 Strausberger zeigten ein Herz für ihren Straussee. Aufgerufen durch die "Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussee"

setzte sich ein Demonstrationszug von der Walkmühlenstraße aus in Bewegung, Ziel war der Wasserverband Strausberg Erkner, der am Mittwochabend seine Verbandsversammlung abhielt.

Das Interesse an der Wasserstandsthematik ist in den letzten Wochen wieder stark gestiegen, das liegt auch an der Öffentlichkeitsarbeit des neuen Vereins. Am 23. Februar gründete sich die Bürgerinitiative mit 11 Mitgliedern, jetzt sind es inzwischen schon 100. Aber auch die einzelnen Strausberger Bürger wollen endlich Aufklärung.

Der Wasserstand des Straussee schwankt seit vielen Jahren stark. Seit 2014 mit der Inbetriebnahme des Wasserwerks Spitzmühle im Osten von Strausberg sinkt der Pegel rapide, da bleiben Spekulationen eben nicht aus.

Drei Mitglieder sprachen bei Bürgerfragerunde der Verbandsversammlung des WSE zu den Verbandsmitgliedern. Verbandsvorsteher Henner Haferkorn verwies darauf, dass die Geschäftszahlen in der Geschäftsstelle des WSE für die Öffentlichkeit einsehbar sind.

Strausbergs Bürgermeisterin versuchte die anderen Verbandsmitglieder davon zu überzeugen, zeitnah eine gesonderte Verbandsversammlung einzuberufen, die den Straussee und aktuelle Spekulationen thematisiert. Bis auf Marco Böttche vom Amt Märkische Schweiz erhielt sie keine Unterstützung. Die anderen Verbandsmitglieder wollen erste Ergebnisse eines Gutachtens, das Ende letzten Jahres in Auftrag gegeben wurde, abwarten.  

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