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Datum: 06.02.2019

Teilnehmer stehen fest

Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“

Strausberg/Eberswalde (e.b./sd). Für den diesjährigen Regionalwettbewerb Brandenburg Ost „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ sind zum Stichtag 31. Januar 57 Projekte bei der Jury eingegangen. Am 28. Februar wird es für die 83 Teilnehmer aus 16 Schulen und Institutionen im Zentrum für Erneuerbare Energien „Hermann Scheer“ in Eberswalde ernst.

Unter dem Motto „Frag Dich!“ geht „Jugend forscht“ bereits in das 54. Wettbewerbsjahr. Bereits seit Jahren richtet der regionale Energiedienstleister EWE den Regionalwettbewerb Brandeburg Ost aus. Am Ende des Wettbewerbstages in Eberswalde steht fest, wer von den Nachwuchsforschern sich mit seinem Beitrag für das Brandenburger Landesfinale in Schwarzheide qualifiziert hat.  

Auch in diesem Jahr zeigen die jungen Forscherinnen und Forscher wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. In den letzten Wochen und Monaten widmeten sich die Jugendlichen Robotern, die mit Gedanken kontrolliert werden, oder erprobten, ob die Alltagsdroge Koffein Mythos oder Wirklichkeit ist. Andere tüftelten an einem Aufräumroboter aus Legobausteinen, testeten den Einfluss der Sinne auf das Essverhalten oder erforschten, ob vegane Ernährung die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert. Die Beispiele zeigen, dass die Themenvielfalt der Forschungsprojekte bei „Jugend forscht“ nahezu grenzenlos ist.

„Ins Rennen gehen auch wieder einige Projekte, die sich mit Energiethemen beschäftigten“, freut sich Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter und Gastgeber des Regionalwettbewerbs. So untersuchten Schüler beispielsweise, ob man Zeolith zukünftig als Wärmespeicher nutzen könnte oder wie eine Brennstoffzelle leistungsfähiger wird. Das sei ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Jugend heute bereits Gedanken über eine nachhaltige Energieversorgung mache, so Müller weiter.

Insgesamt ist Müller begeistert von der erneut sehr hohen Teilnehmerzahl: „Immer mehr Kinder und Jugendliche erkennen scheinbar, dass eine gute naturwissenschaftliche Bildung bei zunehmender Digitalisierung des Alltags von entscheidender Bedeutung für Ausbildung und Beruf ist. Durch Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ können sie wichtige Kenntnisse und Kompetenzen im MINT-Bereich erwerben und vertiefen.“ Unter dem Kürzel MINT werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auch im Schulunterricht zusammengefasst.

Für EWE sei es zudem wichtig, möglichst vielen jungen Talenten und den Besuchern der Ausstellung zu zeigen, welche vielfältigen Chancen und Perspektiven ihnen der MINT-Bereich auch beim Ausbildungsunternehmen EWE bietet. Freuen würde sich der Gastgeber daher, wenn am Projekttag viele Schülerinnen und Schüler aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Eberswalde kämen, um sich die Leistungen der Jungforscher anzusehen und diese zu wertschätzen. „Zwischen 13:30 und 15:30 Uhr laden wir zu einem Rundgang durch die Projektausstellung ein. Die jungen Forscher präsentieren dann ihre Projekte und beantworten die Fragen der Besucher“, so Dr. Ulrich Müller.

Seit der Gründung 1965 ist die Unterstützung der Wettbewerbe durch Wirtschaft und Wissenschaft ein Eckpfeiler von „Jugend forscht“. Bereits seit 2001 ist das Energieunternehmen EWE Patenunternehmen und Ausrichter für den Regionalwettbewerb Brandenburg Ost. Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Projektbeiträgen gibt es auch im Internet unter www.jugend-forscht.de.

 

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