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Datum: 06.02.2019

Problemfall: herrenloser Abfall

Landkreis sorgt selbst für Entsorgung

Gerade im berlinnahen Raum kämpfen Förster mit einem großen Problem, illegal abgeladenem Müll. Meist handelt es sich um Grünabfälle, aber es gibt auch schlimmere Sachverhalte. Schon einige Male wurde die Stadt Fürstenwalde und damit auch der Stadtforst Direktor Thomas Weber sowie der Landkreis Oder-Spree auf eine große Menge Bauschutt an einer Angelstelle hingewiesen. Der Landkreis hat sich nun der Sache angenommen.

Dieser Müllhaufen ist herrenlos, er wurde an einem der Öffentlichkeit zugänglichen Stück Wald nahe Fürstenwalde illegal abgeladen. Rolf Lindemann Landrat von Oder-Spree hat sich jetzt der Sache angenommen, obwohl eigentlich das Land Brandenburg für die Entsorgung solcher illegaler Ablagestellen zuständig ist.

Auch wenn solche großen Schuttberge eine Seltenheit sind, haben die Mitarbeiter des Stadtforstes Fürstenwalde immer wieder Probleme mit illegalem Müll. Einzelne kleine Ansammlungen von Müll beseitigen sie gleich eigenmächtig, aber bei einer solchen Menge ist das nicht möglich.

Bei diesem Bauschutt, geht man davon aus, dass sich ein Gewerbetreibender um die Sortierung und die teure Entsorgung drücken wollte. Nun ist es eigentlich ein Problem des Landes, bisher ist nicht viel passiert, dafür findet der Landrat deutliche Worte.

Dass diesmal der Kreis für die Entsorgung aufkommt, ist nur eine Ausnahme, die Kosten können je nach Material zwischen 200 und 1600 Euro pro Tonne liegen.

Der Bauschutt wurde jetzt vom Forstbetrieb zur Deponie nach Alt Golm verbracht, dort wird untersucht, ob die Teerpappe Asbest enthält, erst dann können die Kosten für die Entsorgung berechnet werden.

 

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