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Datum: 04.02.2019

Obdachlose in Erkner

Stadt und GefAS arbeiten bei Hilfe eng zusammen

Gerade jetzt, wo es draußen empfindlich kalt werden kann, beschäftigt viele das Schicksal obdachloser Menschen. Nicht nur in der Metropole Berlin gibt es sie, auch in Brandenburg sind  Menschen von Obdachlosigkeit betroffen. In Erkner kümmern sich die Stadt und die Gesellschaft für Arbeit und Soziales GefAS gemeinsam um diese Menschen.

Zur Zeit leben dort 15 Personen im Obdachlosenheim.

 

 

 

Gemeinschaftküche im Obdachlosenheim in Erkner. Einer der Bewohner hier ist gerade von seiner Nachtschicht zurück. Er arbeitet bei der Deutschen Bahn. Fährt täglich bis Berlin Bahnhof Messe Süd. Dass er trotzt geregeltem Einkommen im Obdachlosenheim leben muss, liegt an einem früheren Arbeitsverhältnis mit einer Zeitarbeitsfirma.

 

Er hätte sich damals mehr Unterstützung von den Behörden erhofft.

 

In Erkner kümmern  sich die Stadt und die  Gesellschaft für Arbeit und Soziales GefAS um Obdachlose. Etwa fünf bis sechs Fälle kommen im Jahr dazu. Zuständig ist erst mal das Ordnungsamt.

Dieser Mann lebt seit über 10 Jahren in der Obdachlosenunterkunft, hat hier Höhen und Tiefen miterlebt. Mittlerweile fühlt er sich wohl.

 

Rund 60.000 Euro gibt die Stadt für die Unterhaltung der Obdachlosenunterkunft jährlich aus. Doch die Menschen hier sollen nicht einfach nur untergebracht werden. Es geht darum, ihnen weiter zu helfen.

 

Das Obdachlosenproblem ist in den letzten Jahren gewachsen. Das merken auch die Verantwortlichen in Erkner. Die GefAS fordert hier von der Politik mehr Engagement.

 

 Betroffene sind oft enttäuscht von den Behörden und resignieren. Durch die Hilfe, die sie hier in Erkner erfahren, bekommen sie auch eine Stück Lebensmut zurück.

 

 

 

  Bericht/Kamera/Schnitt: Christoph Mann

 

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