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Datum: 03.12.2018
Rubrik: Gesellschaft

Ein Weihnachtsbaum für Bernau

20 Meter Blautanne auf Marktplatz aufgestellt

Im Bernauer Stadtteil Ladeburg wurde gestern in aller Frühe schweres Gerät aufgefahren, denn hier sollte der diesjährige Weihnachtsbaum für den Bernauer Marktplatz geschlagen werden.

Noch bevor der Baum vom Kranwagen gesichert war, wurde die Säge angesetzt, denn der Baum sollte noch vor dem Fällen angespitzt werden. Immer wieder musste Maß genommen werden, damit er später auch in den Tannenbaumständer passt, der im Boden des Marktplatzes eingelassen ist.

In der Zwischenzeit ist ein Mitarbeiter des Bauhofes in den Baum geklettert, um die Ketten anzulegen, damit der Kran den Baum an den Haken nehmen konnte. Gleichzeitig nahm der LKW, der den Baum später in die Stadt transportieren sollte, seine Position ein.

Nachdem der Stamm auf das gewünschte Maß gebracht war, musste noch ein Zugseil angeschlagen werden, um den Baum in die richtige Richtung lenken zu können.

Dann kam der finale Schnitt und schon hing der Baum am Kran und konnte seine Reise antreten. Zunächst musste er aber die Straße passieren, denn dort wartete der Container auf seine weihnachtliche Fracht. Von den Mitarbeitern des Bauhofes auf Kurs gehalten ging es durch luftige Höhen.

Auf der anderen Straßenseite angekommen, ergab sich die Nächste Herausforderung, nämlich den Baum in den Container zu verladen.

Um den Baum richtig zu positionieren musste man sehr vorsichtig zu Werke gehen, denn der Baum überragte den Container um einiges. Aber nun gab es kein Zurück mehr und für die freundlichen Spender des Baumes hieß es Abschied nehmen.

Nachdem der Baum sicher vertäut war wurde der Container wieder vom LKW huckepack genommen. Jetzt nur noch Ausparken und schon konnte es losgehen nach Bernau.

In Bernau angekommen, musste der Baum nur noch aufgestellt werden. Also erstmal wieder an den Haken nehmen und aus dem Container heben. Der musste dann noch unter dem Baum herausgezogen werden um genügend Platz zu haben. Dann kam der schwierige Teil, denn der schwer zu manövrierende Baum musste in der doch relativ kleinen Öffnung im Boden platziert werden. Hier war Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt und obwohl sich der Baum zu sträuben schien, hat er sich doch letzten Endes seinem Schicksal ergeben und wird nun zum Ende seines gut 40jährigen Lebens den Bernauern zur Weihnachtszeit die Herzen erwärmen.

 

 

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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