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Datum: 08.10.2018

Tafeltag in Erkner

Vorübergehend notwendig wurde dauerhaft

Vor 25 Jahren wurde in Berlin die erste Tafel Deutschlands eröffnet und verteilte Lebensmittel die nicht mehr für den Handel verwendet werden an Bedürftige. Das Ereignis selbst sollte man nicht feiern, wohl aber das Engagement der freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeiter der nun mehr als 940 Tafeln in Deutschland. Auch in Erkner beging man am Wochenende den nun 12. Bundesdeutschen Tafeltag. Bis zu 1.800 Kunden zählt die Tafel in Erkner pro Monat, das ist aber nur ein Teil der Leute, die auf die Tafel angewiesen sind, denn viele Kunde kaufen für die gesamte Familie ein. Diese Zahl zeigt wie wichtig die Arbeit der Tafel in der Region ist. Um darauf aufmerksam zu machen begeht man auch in Erkner jedes Jahr den Bundesdeutschen Tafeltag. Vor 25 Jahren wurde die erste Tafel in Berlin eröffnet, schnell entstanden in anderen Städten Einrichtungen nach diesem Vorbild. Anfangs dachte man, die Tafeln wären nur vorrübergehend notwendig, doch von einem zeitweisen Bedarf kann jetzt keine Rede mehr sein, wie auch die Gesellschafft für Arbeit und Soziales als Betreiber mehrerer Tafeln im Landkreis Oder-Spree weiß. Die Tafel in Erkner verteilt Lebensmittel die nicht mehr für den Handel geeignet sind aber trotzdem noch bedenkenlos verzehrt werden können. Dabei ist man auf die Supermärkte angewiesen, die die Ware abgeben und nicht weg werfen. Probleme wie zum Beispiel bei der Tafel in Essen kennt man bei der GefAS nicht. Auf Unterstützung ist man in Erkner auch angewiesen, einige Zeit war die Zukunft des Standortes ungewiss, da die Deutsche Bahn als Eigentümer das Gelände im Fichtenauer Weg verkaufen möchte. Verhandlungen mit der Stadt Erkner sind noch nicht abgeschlossen, lassen aber erst einmal positiv voran blicken. Nicht zu kurz kamen zum Tafeltag auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, viele Kunden der Tafel dankten ihnen für die freiwillige Arbeit bei der GefAS.

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