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Datum: 07.08.2018
Rubrik: Gesellschaft

Anderer Countdown zum Schulstart

Arbeiten in der Rehfelder Grundschule gut im Zeitplan – Räume und Flure saniert – Kapazitätsgrenzen erreicht

Rehfelde (sd). Während die Kinder noch ihre Sommerferien genießen, sind auch in der Grundschule Rehfelde Handwerker und erste Lehrkräfte am Arbeiten. Bis zur Einschulung ist noch einiges zu tun.


Carsten Pfeifer und seine beiden Söhne Christian und Thomas sind gerade dabei, im ersten Obergeschoss des Haus zwei der Grundschule Rehfelde neuen Bodenbelag im Flur zu verlegen. Strapazierfähig, langlebig und zudem noch ökologisch handelt es sich um „echtes Linoleum“, das 100 Prozent naturell, mit Leinöl behandelt sowie mit Jute auf der Unterseite ausgestattet ist. „Wir haben bereits in zwei Räumen die Fußböden geschliffen, müssen aber wegen der Hitze noch mit der Schutzlackierung warten“, erklärt Carsten Pfeifer, Inhaber der Rehfelder Bodenverlegerfirma.


Bereits im dritten Jahr nutzen die Mitarbeiter des Familienbetriebs die Sommerferien für Ausbesserungsarbeiten. „Es stehen jeweils nur begrenzte Mittel der Gemeinde zur Verfügung, sodass wir uns Stück für Stück vorarbeiten. Nächstes Jahr könnte der gesamte untere Teil in Angriff genommen werden“, so Carsten Pfeifer. Der Belag in den Fluren im Obergeschoss wird noch verschweißt, sodass die Arbeiten voraussichtlich Mittwoch abgeschlossen sind. Begonnen haben die Handwerker letzten Freitag.


Vor allem den beauftragten Malern macht die Hitze im Haus zwei der Grundschule zu schaffen, sodass sich ihre Arbeiten leicht verzögern. Hausmeister Hartmut Förster ist bereits seit halb sechs morgens auf dem Schulgelände aktiv. Neben der Pflege der Außenanlagen hat er zwei neue Klassenräume im Haus eins eingerichtet, die vorher dem Hort zugeordnet waren. „Wir haben so viele Kinder, dass wir die vorhandenen Räume so effektiv wie möglich nutzen müssen“, erklärt Förster, der bereits seit elf Jahren an der Schule Hausmeister ist. Nachdem er dreißig Jahre im Bau gearbeitet hat, macht er einige Arbeiten gern selbst. Einer der beiden neu eingerichteten Klassenräume soll für die Flex fünf genutzt werden. Beide werden zusätzlich vom Hort genutzt. Neue Tafeln, Stühle, Tische und Schränke haben er und Helfer eingeräumt, während seine „beiden Damen“ die Reinigung der Klassenzimmer und Flure erledigten. Sogar eine Lehrerin nutzt bereits die freien Tage vor dem Start der Vorbereitungswoche, um ihren künftigen Raum für die dritte Klasse einzuräumen. Hartmut Förster streicht die Drittklässlerräume regelmäßig selbst neu.


„Ein großes Stück Arbeit war der Sportplatz“, so Förster. Hier wurde der Rasen komplett vertikutiert und mit feinem Kies abgesandet. Um dem Rasen beste Wachstumsbedingungen zu liefern muss er täglich gewässert werden, wofür sogar eigens ein alter Tiefbrunnen reaktiviert wurde. Neben Schule und Hort werden die Außenanlagen mit 100-Meter-Bahn, Basketballplatz, kleinem Fußballfeld, Soccer-Platz und Weitsprunggrube ebenso wie die Sporthalle von Vereinen mitgenutzt. Nicht nur praktisch für die Junioren, steht das Areal künftig auch der SG Grün-Weiß für Trainings zur Verfügung. Getreu seinem Motto „was ein Hausmeister selbst tun kann, sollte er auch machen“, baut Förster derzeit an einer neuen Überdachung auf dem Spielplatz. Die Spielgeräte wurden teils repariert und ausgebessert.


„Für Hausmeister gibt es keinen Urlaub in den Sommerferien“, sagt Förster mit einem verschmitzten Grinsen. Bis zur Einschulung in anderthalb Wochen sei noch viel zu tun. Aufgrund der hohen Schülerzahl finden in der Aula sogar gleich zwei Veranstaltungen hintereinander statt – am Samstag, 18. August ab 8.45 Uhr.


BU: Carsten (links) und Christian Pfeifer (rechts) verlegen "echtes Linoleum" in den Fluren des Obergeschosses der Grundschule Rehfelde.      Foto: BAB/sd


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