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Datum: 07.06.2018
Rubrik: Gesellschaft

Grundsteinlegung der Gebrüder-Grimm-Grundschule

Hönow bekommt ein Ortsteilzentrum mit Bibliothek / Teilverlegung der Brandenburgischen Strasse notwendig

Hönow (la). Es war eine der seltenen Ausnahmen, dass Kinder eine Baustelle betreten durften, ohne dass Eltern dafür haften mussten. Und Bauherren und Gäste über deren Erscheinen auch noch froh waren. So geschehen bei der kürzlich stattgefundenen Grundsteinlegung für den Neubau der Gebrüder-Grimm-Grundschule samt Turnhalle und anschließendem Ortsteilzentrum.
Aber der Reihe nach. Die Sonne strahlte mit den Versammelten um die Wette, während Schüler der Gebrüder-Grimm-Grundschule ihrer Freude über den neu entstehenden Schulcampus mit einem Lied von Andreas Bourani Ausdruck verliehen. „Wer friert uns diesen Moment ein“, heißt es da. 
Hoppegartens Bürgermeister Karsten Knobbe nutzte „diesen Moment“ und erinnerte daran, dass der Neubau mit einer Gesamtinvestition von fast 23 Millionen Euro die „bisher größte Investition der Gemeinde“ ist.
Die zukünftigen Nutzer äußerten sich, dass sie „überrascht waren, wie schnell es mit dem Bau geht“ (Jana Schröder, Leiterin des Horts „Schatztruhe“), sie „absolut glücklich sind, dass es endlich losgeht“ und es mit der Grundsteinlegung nun kein Zurück mehr gäbe (Elke Heitmann, Leiterin der Gebrüder-Grimm-Grundschule).
„Hönow freut sich auf den Vorplatz“, so Ortsvorsteher Klahr. Gemeint ist damit der Platz vor dem im Rahmen des Schulcampus ebenfalls zu bauenden Ortsteilzentrum (OTZ). Auf diesem seien sogar öffentliche Veranstaltungen möglich. Das OTZ selbst wird mit Bibliothek und einem großen Raum für Veranstaltungen ausgestattet werden, Revierpolizist und Ortsvorsteher bekommen eigene Büros.
Nun aber war es an den Kita-Kindern des Horts „Schatztruhe“, die von ihnen gemalten Bilder, wie sie sich die neue Schule vorstellen, in die Kapsel zu legen, die zu jeder Grundsteinlegung dazu gehört. Es waren zahlreiche Zeichnungen, so dass der Vertreter der Baufirma Christian Wolf und Karsten Knobbe Mühe hatten, alles unterzubringen.
Die beiden ließen es sich auch nicht nehmen, den Beton vorzubereiten, in den die Kapsel gesteckt wurde. Schüler der Grimm-Schule hatten das Glück, eine ihrer Hände im frischen Beton abdrücken zu können, so dass sie tatsächlich diesen Moment für sich und nachfolgende Generationen einfrieren konnten. Die Platte soll später in der Schule sichtbar aufgestellt werden.
Die Schule selbst wird in Ypsilon-Form gebaut, im Außenbereich gibt es unter anderem ein Stadion, eine Laufbahn, eine Sprunganlage, Fuß- und Volleyballfelder. Im Hortbereich entstehen ein Walspielplatz, Spielfelder, ein grünes Klassenzimmer und eine Wiese zum Erholen.
Mit dem Bau wurde nun begonnen, der Erdaushub für die Grube mit fünf Metern Tiefe, 35 Metern Breite und 60 Metern Länge für den Schulkomplex betrug etwa 15.000 Kubikmeter.
Das Richtfest soll schon im November gefeiert werden, der gesamte Bau Ende 2019 fertig gestellt sein.


BU: Schüler der Gebrüder-Grimm-Grundschule drücken ihre Hände in den feuchten Beton - ein Moment für die Ewigkeit.         Fotos (2): BAB/la

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