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Datum: 02.05.2017
Rubrik: Gesellschaft

Mit dem Fahrrad ins Grüne

Radroute „Brandenburger Erlebniswelten“ vorgestellt - Besucher der IGA nach MOL locken

Märkisch-Oderland/ Marzahn-Hellersdorf (lh). Fast pünktlich mit der Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) haben die GartenNachbarn und ihre Kooperationspartner die neue gemeinsame Fahrradkarte „Berliner Umland“ mit der Route „Brandenburger Erlebniswelten – Fahrradtour zur IGA“ vorgestellt.
Wenn Gutsherr und Nachtwächter auf den Bergmann und eine Biene treffen, dann muss etwas ganz Besonderes los sein. Die Botschafter von Kommunen aus der Umgebung von Berlin begleiteten ihre jeweiligen Bürgermeister zu der Eröffnung der Radroute. Der erste Beigeordnete des Landkreises Märkisch-Oderland Rainer Schinkel sagte, dass es nach jahrelanger Arbeit nun endlich gelungen sei, die Region zusammenzuführen. Der Rad-Tourismus sei in Märkisch-Oderland und im Seenland Oder-Spree ein Wirtschaftsfaktor. Vor 15 Jahren war dies noch nicht absehbar, aber mittlerweile lebt die Region von den Radfahrern, die pro Jahr 220 Millionen Euro Umsatz generieren.  Johannes Martin, Bezirksstadtrat aus Marzahn-Hellersdorf, bilanzierte eine hervorragende Entwicklung der Metropolregion Ost in den letzten Jahren und sieht die IGA als Chance, „die Qualität unserer Region den Gästen aufzuzeigen.“
Zur Internationalen Gartenausstellung werden zwei Millionen Besucher erwartet. Auch wenn sich die Akteure bewusst sind, dass nicht jeder von ihnen den Schritt über die Landesgrenze wagen wird, so will man mit der Radroute ein Angebot schaffen, das die Besucher ins Grüne lockt. „Wir haben viel zu bieten“, wirbt Schinkel.
Die Brandenburger-Erlebniswelten-Tour ist in mehrere kleine Touren unterteilt. Vom Stienitzsee in Hennickendorf bis nach Buckow, von Fürstenwalde bis nach Woltersdorf und auch die GartenNachbarn Petershagen/Eggersdorf, Hoppegarten, Neuenhagen, Strausberg, Rüdersdorf, Altlandsberg und Fredersdorf-Vogelsdorf sind mit von der Partie.
Die Bürgermeister haben das Potential der neuen Radroute gleich auf Herz und Nieren geprüft und sind mit E-Bikes von Hönow nach Hellersdorf gefahren. „Es ist eine sehr schöne Route und es gibt viel zu entdecken“, schwärmt Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze.  Die Radrouten sollen auch nach der IGA ihre Gültigkeit behalten, allen Akteuren ist wichtig, dass dieses Projekt nachhaltig wirken soll. Die Route, die die Attraktionen der Region miteinander verbindet, soll dazu animieren, die Region zu entdecken. Dass die Landesgrenzen oft nur auf der Karte existieren, zeigte auch die kurze Radfahrt zur IGA2017.
Noch bis zum 15. Oktober erreicht man über die Tour Brandenburger Erlebniswelten die Gartenausstellung, aber auch danach ist die Strecke einen Ausflug wert. Die Karte ist in allen Touristinformationen im östlichen Berliner Umland, im i-Punkt Grün auf der IGA und beim Tourismusverband Seenland Oder-Spree unter www.Seenland-OderSpree.de erhältlich.



BU: Das IGA-Maskottchen Stecki, die Biene aus Neuenhagen, der Strausberger Fischer, Altlandsbergs Nachtwächter, die Badefrau vom Bötzsee, der Rüdersdorfer Bergmann und der Gutsherr von Görtzke als Botschafter ihrer Gemeinden warben für die neue Radroute, die als verbindendes Element die touristischen Anlaufpunkte erlebbar machen soll.



Foto: lh

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