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Datum: 17.05.2018
Rubrik: Sport

Wieder reichlich Rekorde geschossen

67 Sportler beim 28. Straußpokal – Rekorde, Einzelmedaillen und Pokale in allen drei Bogenklassen

Strausberg (e.b./aku/sd). Aus ganz Berlin und Brandenburg kamen 67 Schützinnen und Schützen zum 28. Wettbewerb um den Straußpokal. Das Teilnehmerfeld machte deutlich, dass der Bogensport etwas für alle Altersklassen ist.
Es gab wieder viele Rekorde  beim 28. Straußpokal auf der Bogensportanlage hinter der Energiearena an der Wriezener Straße in Strausberg. 67 Bogensportlerinnen und Bogensportler aus 13 Berliner und Brandenburger Vereinen stritten in den Einzelkonkurrenzen um die Medaillen und auch die Mannschaftspokale konnten erstmals seit zwei Jahren wieder in allen drei Bogenklassen (Recurve, Compound und Bögen ohne Visier) vergeben werden.
In der olympischen Recurve-Klasse sicherten sich erwartungsgemäß die Schützen der ersten Mannschaft des BSC Bergmann Borsig Berlin den Sieg. Da sie im letzten Jahr den Wander-Pokal zum dritten Mal in Folge entführt hatten, gab es in diesem Jahr ein neues Exemplar. Ihnen folgte die zweite Mannschaft des BSC BB Berlin vor der Vertretung des BSSC Olympia Berlin. „Unser Wettkampf wird von den jungen Sportlern dieser beiden Vereine, die fast alle Mitglieder einer Sportschule in Berlin sind, gern als Einstieg für die kommende harte Wettkampfsaison genutzt. Und auch die Olympiazweite Lisa Unruh hat mit ihren Vereinskameraden unseren Pokal schon einmal gewonnen“, berichtet Anke Kutz von der gastgebebenden Abteilung Bogensport des KSC Strausberg.
In den anderen beiden Pokalwertungen gab es keine Überraschungen: Bei den Compoundern gelang es dem TSV Lindenberg, sich gegen die SSV PCK 90 Schwedt durchzusetzen. Nach 2015 und 2016 gelang das zum dritten Mal und da es im letzten Jahr keine Compoundwertung gab, verbleibt dieser Pokal nach nun dreimaligem Gewinn auch bei den „Randberlinern“.
Das Damen-Jagdbogen-Team des SSV PCK 90 Schwedt sicherte sich nicht nur den Pokal in der „Bögen ohne Visier“-Wertung, vor der zweiten Vertretung des SSV PCK 90 und dem TSV Lindenberg, sondern auch einen neuen Deutschen Rekord für das Team. In der Besetzung Monika Lenz, Jaqueline Fredrich und Jenny Zecha gelang es, den eigenen Rekord um fast 220 Ringe zu verbessern.
Nach der „Rekordflut“ des letzten Jahres mit elf Landesrekorden und sieben Deutschen Rekorden war der Mannschaftsrekord der Schwedter Damen nicht der einzige in diesem Jahr. Ebenfalls Deutsche Rekorde erzielten Leonie Raschke (U 14 weiblich Recurve) auf 30 Metern und Roswitha Lose, beide vom TSV Lindenberg, (Damen Ü60 Langbogen) auf 40 Metern und das Herren-Jagdbogenteam Ü45 der SSV PCK 90 Schwedt. Acht Landesrekorde rundeten die guten Ergebnisse zum Auftakt der Freiluftsaison dieses Jahres ab.
Leider gab es in diesem Jahr nur drei Starter vom gastgebenden KSC Strausberg. Andreas Schultze sicherte sich in seiner zweiten Freiluftsaison mit guten 1.253 Ringen den zweiten Platz bei den Herren Compound hinter Nationalkader Lars Klingner vom TSV Lindenberg (1363 Ringe). Für die anderen beiden Yanneck Regling (U14 männlich Compound) und Louisa Krautz (U 17 weiblich Recurve) ging es erst einmal nur darum, wieder Wettkampfluft zu schnuppern und so lange wie möglich durchzuhalten. Beide konnten auf Grund von längeren Trainingspausen wegen einer Verletzung (Yanneck) beziehungsweise schulischen Belastungen (Louisa) lange nicht trainieren. Yanneck schoss drei der vier Distanzen komplett und eine zur Hälfte, bei Louisa reichte die Kraft für Dreiviertel des Pensums. Beide haben aber jetzt ein Ergebnis in der Rangliste zu stehen, das sie zur Teilnahme an der Landesmeisterschaft berechtigen würde, wenn bis dahin das alte Leistungsvermögen wieder da ist.
„Nicht unerwähnt sollen aber auch die vielen fleißigen Mitglieder und Helfer der Abteilung bleiben, die für die Durchführung eines solchen Wettkampfes notwendig und unerlässlich sind. Stellvertretend für alle möchten wir die Kampfrichter Anett und Karsten Laarz nennen, das „Jugend-Platz-Umbau-Team“ mit Cedric, Jonas, Dennis und Paul und das „Küchen-Imbiss-Grill-Team“ mit Kerstin, Heike, Doreen, Ralf und Robert. Aber auch alle anderen ungenannten Helfer und Unterstützer sind wichtig dafür, dass eine solche sportliche Veranstaltung für den ausrichtenden Verein zu stemmen ist. Alles in allem hoffen wir auch im nächsten Jahr diesen traditionsreichen Wettkampf wieder durchführen zu können“, schließt Anke Kutz.

BU: Ringe zählen und Ergebnisse notieren: Mit 78 Jahren ist Christa Holtkamp (links) die älteste aktive Bogenschützin aus Strausberg, während die neunjährige Floria Fürstenau aus Müllrose (rechts) die jüngste Turnierteilnehmerin war.          Foto: e.b.

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