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Datum: 09.10.2017

Verbesserte Lernmöglichkeiten

Erster Spatenstich zum Erweiterungsbau der FAW-Schule erfolgt


Petershagen (sd). Kürzlich opferten sogar zahlreiche Schüler ihre Pausenzeit, um dem symbolischen ersten Spatenstich zur Erweiterung der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Petershagen beizuwohnen. Mit dem nunmehr vierten Gebäude sollen bessere Voraussetzungen für zukünftiges Lernen geschaffen werden.


„Bildung ist Zukunft" lautet der Slogan der FAW-Schulen. „Es ist wichtiger denn je, nicht nur Lehrer und Schüler zu binden, sondern auch gute Rahmenbedingungen zu schaffen", eröffnete Thomas Enkelmann von der Geschäftsführung der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungszentrum gGmbH (FAW). Nachdem das Gelände an der Elbestraße vom Bildungsträger übernommen wurde, entstanden bereits das Haus drei und die Giebelseehalle zum Bestandsbau. Es sei auch ein erfreuliches Zeichen, dass eine Erweiterung nötig sei, stelle die gemeinnützige Gesellschaft aber ebenso vor Herausforderungen, so Enkelmann weiter. Doch mit der Gemeindeverwaltung als Partner seien auch diese gewachsenen Anforderungen zu meistern gewesen. Da die Gemeinde derzeit eigene Vorhaben zu stemmen hat, zeigte sich Bürgermeister Olaf Borchardt froh, dass hier der private Bildungsträger investiert.


Der zweigeschossige Neubau soll sich in Form eines großen „L" in das bestehende Ensemble einfügen. Es wirke wie ein Ganzes und füge sich harmonisch in das Gesamtbild mit der alten Schule als Denkmal ein, wie es weiter hieß. Damit werde sowohl ein guter Abschluss zur Straße geschaffen als auch der Schulhof ergänzt, wie Architekt Frank Seidel vom Neuenhagener Ingenieurbüro erklärt.


Rund 2,8 Millionen Euro werden in den Bau mit zwölf neuen Klassenräumen, zwei Fachräumen und einer Mensa mit etwa hundert Plätzen investiert. Ein Fahrstuhl wird ebenso installiert.


„Wir hoffen auf einen milden Winter", ergänzt Thomas Enkelmann. Das ehrgeizige Ziel ist es, pünktlich zum Schuljahr 2018/19 Haus vier einweihen und beziehen zu können.


„Wir sind froh, dass so viele Schülerinnen und Schüler unser Angebot nutzen, müssen aber auch immer zusehen, dass die nötigen Maßnahmen für uns finanzierbar sind", so Mit-Geschäftsführerin Kirsten Schmitt. Mit der DKB seien bewährte Partner gefunden, um das Projekt umsetzen zu können. Vor gut drei Jahren sei die Planung begonnen worden. Nach einem Jahr standen Entwürfe, doch auf dem Erbbaugrundstück seien noch Details zu klären gewesen, was die Umsetzung etwas hinauszögerte. „Dass die Gemeinde so gut unterstützt, ist vorbildlich, wenn auch nicht immer selbstverständlich", lobte Schmitt in Richtung der anwesenden Gemeindevertreter.


Wie nötig die Erweiterung ist, führte Schulleiterin Anke Schmidt-Gabriel an einer kleinen Statistik vor: „Derzeit gibt es 2,5 Bewerber auf eine Stelle in der Sekundarstufe I. Der Zuzug hält nach wie vor an, wir müssen Alternativen bieten und die Qualität muss stimmen", so Schmidt-Gabriel weiter. Denkbar sei in Zukunft auch eine Dreizügigkeit der Klassen, so Schmidt-Gabriel.



BU: Schippen für gutes Gelingen: Andreas Lüders (Gemeindevertreter), Anke Schmidt-Gabriel (Schulleiterin), Frank Seidel (Architekt), Monika Hauser (Gemeindevertreterin), Thomas Enkelmann Kirsten Schmitt (FAW-Geschäftsführer), Rita Schmidt (Gemeindevertretervorsitzende) sowie Olaf Borchardt (Bürgermeister, von links).     Foto: BAB/sd


 



 


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