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Datum: 09.10.2017
Rubrik: Sport

Hoffnungen und Bedürfnisse

Nur kleine Erfolgserlebnisse der jungen Wilden des VCS überzeugten


Döbern/Strausberg (e.b./el). Zwei Niederlagen zum Halali der Saison 2017/18 beim Absteiger aus der Landesliga-Süd der Herren, dem SV Döbern (0:3), und der BSG Pneumant Fürstenwalde II (1:3), sind die Ergebnisse des letzten Turniers der Herren I des Volleyballclubs Strausberg (VCS).


In der ersten Begegnung des ersten Spieltages im südlichsten Zipfel des Landes Brandenburg standen sich die Gästeteams, der VC Strausberg und Fürstenwalde II gegenüber. Die Aufregung war den jungen Wilden des Clubs aus Strausberg anzumerken. Nach zwei abgegebenen Sätzen, 15:25 und 21:25 Punkte, war es dann so weit. Nach 20 Minuten Spieldauer im dritten Durchgang feierte das Team aus Strausberg den ersten Satzgewinn mit 25:17 Punkten.


Die volleyballerfahrenen Andrè Heinz und Jan Fillinger führten das junge Team durch druckvolle beziehungsweise taktisch geschickte Aufschläge. Die Freude über erzielte Wechsel und Punkte war den Aktiven in der Feldabwehr und am Netz anzusehen. Nach dem die Fürstenwalder bereits mit sechs Punkten im vierten Durchgang davongezogen waren, kämpften die VC–Volleyballer um Libero Phillip Stach aufopferungsvoll und mit großem Einsatz.


Im Finish schloss das Strausberger Team zum 20:22-Punktestand auf, konnte den Satz- und Spielverlust (1:3) aber nicht abwenden.


Der Gastgeber SV Döbern gewann ohne größere Probleme mit 3:0 Sätzen gegen die Pneumant–Volleyballer aus Fürstenwalde.


Das Strausberger Kampfgericht, mit C–Lizenz–Inhaber Benjamin Reichelt auf dem Stuhl als erster Schiedsrichter, absolvierte seinen Saisoneinstand erfolgreich.


Die Gastgeber, unterstützt durch zahlreiche Zuschauer in der „Radochler–Halle, ließen auch im zweiten Spiel keine Zweifel aufkommen, wer der Chef ist. Die neue Spielhalle in Döbern wurde benannt nach der ersten DDR–Turnerin, die 1964 bei Olympia eine Medaille gewonnen hat und in dieser kleinen Stadt 1945 geboren wurde.


Die zweite Begegnung wurde mit 0:3 Sätzen nach einer Stunde Spielzeit verloren. Spaß und die kleinen Erfolgserlebnisse in den Aktionen der „jungen Wilden" des Volleyballclubs aus Strausberg standen im Vordergrund und blieben in den Erinnerungen der Strausberger.


Der Spieltag weckte Hoffnungen für die bevorstehende Saison.


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